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Archive for Februar 2011

AKTUALISIERUNG: Derzeit sind alle Plätze belegt und Grabungshelfer können leider nicht mehr angenommen werden. Ich danke allen Interessierten und Helfern herzlich für ihre Mithilfe bei der Grabung!

 

Für die 4. Grabungskampagne, von Anfang April bis Ende September 2011, werden noch freiwillige/ehrenamtliche Grabungshelfer gesucht. Es ist möglich tageweise oder wochenweise auf der Grabung mitzumachen und dabei die wissenschaftlichen Ausgrabungen zu unterstützen und gleichzeitig einen Teil der vergessenen Geschichte Ankums wiederzuentdecken.

Zu den Arbeiten gehört, je nach körperlicher Fitness und eigenen Talenten und Fähigkeiten:

– das Abtragen der Erdschichten
– Durchsieben des Abhubs
– grobes Säubern der keramischen Funde
– Hilfstätigkeiten bei der fotografischen und zeichnerischen Dokumentation

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Oder haben Sie noch Fragen zu den Tätigkeiten? Schreiben Sie mir unter
lau(at)osnabrueck.de.

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Ort: Zimeliensaal der Universitätsbibliothek Osnabrück (Eingang Alte Münze)
Der Eintritt ist frei!

Daniel Lau, Stadt- und Kreisarchäologie Osnabrück und Thomas Vogtherr, Universität Osnabrück:

Archäologisch-historische Forschungen an der Kirchenburg zu Ankum

Die geplante Sanierung der Umfassungsmauer des „Artländer Doms“ in Ankum brachte im August 2009 die Archäologie ins Spiel. An mehreren Stellen außerhalb und innerhalb der Nordmauer wurden kleine Sondagen angelegt, um etwas über die Baugeschichte der Mauer zu erfahren. Durch Zufall wurde dabei auch ein mittelalterliches Grubenhaus angesch…nitten (ein Handwerkshaus, vermutlich eine Schmiede) – dies und die Funde aus dem Umfeld einer Oberschicht (Reitersporn, verzierter Trensenknebel, rheinländische Importkeramik) ließen erste Vermutungen auf eine zentralörtliche Funktion Ankums im 9.–11. Jahrhundert aufkommen.
Durch weitere Ausgrabungen im Frühsommer 2010 konnten diese Beobachtungen bestätigt werden. Es lassen sich zur Zeit mindestens 4 „Aktivitätsphasen“ von der ausgehenden Karolingerzeit bis in die Zeit des Hochmittelalters (12./13. Jh.) nachweisen. Die Funde aus dem Jahre 2009 werden nun ergänzt durch Funde zweier gussbronzener Scheibenfibeln (spätkarolingisch), einer Bronzenadel (ottonisch) und weiterer Importkeramik (9.–12. Jh.).
Die mit Mitteln des niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur geförderten weiteren Forschungen in Ankum gehen seit September 2010 in eine dritte Runde und diesmal in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Geschichte des Mittelalters an der Universität Osnabrück. Gemeinsam sollen nun die archäologischen und historischen Quellen zusammengetragen werden, um die Bedeutung und Rolle Ankums in der Zeit vom 9.–12. Jh. zu erforschen.
Im Vortrag werden die bisherigen Forschungsergebnisse aus archäologischer und aus historischer Perspektive vorgestellt.

Veranstalter: Verein für Geschichte und Landeskunde von Osnabrück

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Update 2

– Neues Logo

– Ergänzungen auf der Seite: Literatur, Info und Team

einige Schönheitskorrekturen

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Update 1

– Einrichten des Blogs bei wordpress.com

– Anlegen der Seiten: Info, Literatur, Pressespiegel und Team

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Nach Abschluss der 3. Grabungskampagne werden die Ergebnisse seit dem 15. November 2010, im Amt für Bodendenkmalpflege der Stadt- und Kreisarchäologie Osnabrück, ausgewertet und für einen zweiten wissenschaftlichen Zwischenbericht vorbereitet.

Die Planungen für die 4. Grabungskampagne sind im Gange. Planmäßig sollen die Grabungen vom 4. April bis zum 30. September 2011 durchgeführt werden.

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